Treffen der Projektleitung
Beim ersten Treffen des Gremiums war das Kennenlernen als Gruppe ein wichtiger Auftakt. Im Anschluss hat sich die Lokale Projektleitung mit den Ergebnissen des ersten Teils des Diözesanforums beschäftigt und die erarbeiteten Ziele andiskutiert. Im dritten Teil des Abends ging um die Organisation der künftigen Zusammenarbeit, Tagungsorte und Tagungsformate. Ein nächstes Treffen im Juli findet noch einmal als Abendtermin in Offenburg statt. Ab Herbst sollen dann kompakte, halbtägige Treffen in den verschiedenen Seelsorgeeinheiten auf dem Gebiet der Pfarrei neu die Anfahrtswege reduzieren und konzeptionelles Arbeiten konzentrieren.
Bei zweiten Treffen der Lokalen Projektleitung am 14. Juli 2022 wurden die Ergebnisse des Diözesanforums in Freiburg vorgestellt und diskutiert. Der zweite Teil des Abends beschäftigte sich zum einen mit der Kommunikation des momentanen Projektstandes in die einzelnen Gemeinden. Dazu werden Materialien sowohl für die Vorstellung in Sitzungen des Pfarrgemeinderates und der Gemeindeteams als auch zur Veröffentlichung in den Gemeindebriefen erarbeitet. Zum anderen wurden als nächste Schritte für die Mitglieder der Lokalen Projektleitung das Kennenlernen der jeweiligen Besonderheiten in den einzelnen Gemeinden der Pfarrei neu benannt. Im Herbst 2022 soll es dazu Treffen vor Ort geben, die nach der Sommerpause in den örtlichen Gremien terminiert und vorbereitet werden sollen.
Das dritte Treffen der Lokalen Projektleitung am 10. November 2022 stand im Zeichen der Vernetzung mit den Ratsgremien der Ursprungsorganisationen: Zunächst wurde in einer Berichtsrunde der Informationsstand in den Gremien der einzelnen Ursprungsorganisationen sowie die jeweilige teilnahme am Rückmeldeprozess des Erzbistums zusammengetragen. In der Konsequenz daraus wurden für das erste Halbjahr 2023 Vernetzungstreffen sowohl für die Vorstände der Ratsgremien als auch die Gremien insgesamt initiiert und die weitere Planung auf den Weg gebracht. Für die Lokale Projektleitung selbst gab es außerdem Informationen über die ersten Entwürfe zur Gründungsvereinbarung für die Pfarrei neu sowie den Zeitplan der Diözesanebene für die nächsten Schritte bis 2024.
Der Fokus des vierten Treffens der Lokalen Projektleitung am 1. Februar 2023 lag auf der inhaltlichen Vorbereitung der geplanten Veranstaltungen mit den Pfarrgemeinderats-Vorständen (im März) und mit allen Mitgliedern der Pfarrgemeinderäte der derzeitigen Seelsorgeeinheiten (im Juni). Hierzu wurden die Themen "Name der Pfarrei / Name der Kirchengemeinde", "Sitz der Pfarrei / Sitz der Kirchengemeinde" andiskutiert und die derzeit absehbaren Optionen festgehalten. Des Weiteren ging es um das in Kürze erwartete "Vorfeldentscheidungsgesetz", das die Beschlussfassung auf dem Weg zur Pfarrei neu erleichtern soll und zu dem im Juni eine Abstimmung durch die Pfarrgemeinderäte stattfinden muss. Kleinere Punkte befassten sich mit dem Ablauf des Abends für die PGR-Vorstände und der externen Moderation der beiden anstehenden Veranstaltungen.
Das fünfte Treffen der Lokalen Projektleitung am 27. April 2023 stand im Zeichen der Vorbereitung der gemeinsamen Versammlung aller Pfarrgemeinderäte und aller Stiftungsräte. Zu den einzelnen Tagesordnungspunkten der Versammlung wurden Detailfragen geklärt und Diskussionsvorlagen erörtert.
Im zweiten Teil des Abends haben sich die Mitglieder der Lokalen Projektleitung mit der Einrichtung von themenbezogenen Arbeitsgruppen und Ausschüssen befasst. Hier besteht noch grundsätzlicher Klärungsbedarf in weiteren Treffen.
Bei ihrem Treffen am 13. Juli stand für die Lokale Projektleitung als erster Tagesordnungspunkt die bevorstehende Bildung von Arbeitsgruppen zu verschiedenen pastoralen Themen an. Die Ergebnisse der Plakate von der Vollversammlung aller Pfarrgemeinderäte und Stiftungsräte am 16. Juni wurden ausgewertet. Eine kleine Untergruppe von Mitgliedern der Lokalen Projektleitung trifft sich in der ersten Augusthälfte, um die Überschriften und Arbeitsaufträge für die einzelnen Themengruppen zu finalisieren.
Ein zweiter Punkt betraf die Kontituierung der Beschließenden Ausschüsse, für die sich die Versammlung aller Pfarrgemeinderäte und Stiftungsräte entschieden hat. Die Konstituierung des Beschließenden Ausschusses Stiftungsrat hat im Moment noch Zeit, der Beschließende Ausschuss Pfarrgemeinderat muss sich jedoch bereits im September konstituieren, weil er beim Stellenbesetzungsverfahren für den künftigen Leitenden Pfarrer der Pfarrei neu im Oktober und November mitwirken muss.
Weitere Themen des Treffens waren die Terminstruktur für den Herbst und die Einbeziehung der Mitarbeitervertretungen bei arbeitsrechtlich relevanten Veränderungen in der Vorbereitung auf die neue Pfarrei.
Nach einem Kurzbericht über die Konstituierung der Beschließenden Ausschüsse in der vergangenen Woche konnten die Mitglieder der Lokalen Projektleitung zu Beginn dieses Treffens die Ergebnisse der beim letzten Treffen gebildeten Untergruppe sichten. Diese hatte Zuschnitte, Titel und Arbeitsaufträge für die zu bildenden Arbeitsgruppen formuliert, die in der Lokalen Projektleitung große Zustimmung fanden und nun so veröffentlicht werden. Die Frage nach einer Arbeitsgruppe "Bildung" wurde gesondert besprochen. Hier steht eventuell statt einer solchen Arbeitsgruppe die Bildung einer "Interessengemeinschaft Bildung" auf regionaler Ebene im Raum. Dies bedarf noch weiterer Klärung. Im folgenden Schritt wurde die Bewerbung und Mitgliedergewinnung für die Arbeitsgruppen besprochen und Ideen gesammelt.
Der zweite Teil des Abends galt einem ersten Überblick über die zu erstellende Gründungsvereinbarung für die neue Kirchengemeinde, die mit Hilfe der Arbeitsgruppenergebnisse Gestalt annehmen soll und im Sommer 2024 vom Beschließenden Ausschuss Pfarrgemeinderäte verabschiedet werden soll. Kurzinformationen über den Stand der Entwicklungen auf diözesaner Ebene rundeten das Treffen ab.
Im ersten Teil des Treffens wurde ein Überblick zum Stand der Arbeitsgruppen zusammengetragen. Weitere Ideen, welche Personen für die Übernahme der Moderation derjenigen Arbeitsgruppen, für die noch kein/e Moderator/in gefunden werden konnte, angesprochen werden könnten, wurden ausgetauscht. [Update der Redaktion: Mittlerweile haben alle arbeitsfähigen Arbeitsgruppen ein/e Moderator/in.] Als Reaktion auf Interesse aus den Seelsorgeeinheiten werden zwei neue Arbeitsgruppen zur Ökumene und zur Taufkatechese eingerichtet, die gemeinsam mit den ursprünglich geplanten noch einmal zur Mitarbeit beworben werden sollen.
In der zweiten Hälfte des Abends wurden Themen mit Klärungsbedarf gesammelt, die Terminstruktur für das erste Halbjahr 2024 besprochen und das weitere Vorgehen zur Erstellung der Gründungsvereinbarung besprochen. Das nächste Treffen im Januar soll inhaltlich ganz für die Gründungsvereinbarung zur Verfügung stehen, für Juni 2024 wird eine Klausurtagung der Lokalen Projektleitung geplant.
Am Ende des Abends standen kurze Informationen zu den Stellenbesetzungsverfahren für die Stellen des künftigen Leitenden Pfarrers (laufend, Ergebnis für Januar 2024 erwartet), des stellvertretenden Leitenden Pfarrers und der/des Leitenden Referent/in (beide im 2. Quartal 2024 vorgesehen) sowie des/der Pfarreiökonomin/Pfarreiökonomen (ausstehehend, noch ohne konkreten Zeitplan).
Wie im vergangenen Treffen vereinbart stand dieser Abend komplett im Zeichen der Gründungsvereinbarung. Zum ersten Kapitel wurden Stichworte und Schwerpunkte gesammelt, die Pastoralreferent Martin Wetzel von der Lokalen Projektkoordination für das nächste Treffen zu ersten Textvorschlägen ausarbeiten wird. Zum zweiten Kapitel wurde ausführlich besprochen, wo welche Inhalte erstellt werden bzw. welche Ergebnisse anderer Gremien und Arbeitsgruppen Einfluss auf den Text haben werden.
Die Terminplanung für die Treffen im Frühjahr wurde ebenfalls noch einmal grundsätzlich überarbeitet, da zum einen der geplante Klausurtermin nicht möglich war, zum anderen für den Termin des nächsten Treffens Rücksicht auf den Terminkalender des künftigen Leitenden Pfarrers genommen werden sollte.
Das erste Treffen der Lokalen Projektleitung mit dem designierten neuen Leiter der Kirchengemeinde, Dekan Dr. Stefan Meisert, stand im Zeichen der Weiterarbeit an Vision, Werten und Zielen für die Gründungsvereinbarung. Vision und Werte konnten nach Textvorlage aus dem letzten Treffen gut gefasst werden, für die Formulierung der Ziele wurde der Entwurfstext verworfen und eine konkretere Formulierung anhand der Ergebnisse der Arbeitsgruppen ins Auge gefasst.
Weitere Themen des Abends waren:
- Klärung der Arbeit an den weiteren Kapiteln der Gründungsvereinbarung
- Konkretisierung der Zeitschiene für die Fertigstellung und Verabschiedung
- Kurzinformationen zu den derzeit laufenden Stellenbesetzungsverfahren für die Stellen des Stellvertretenden Leitenden Pfarrers, den beginnenden Vernetzungsprozessen im Bereich Kindertagesstätten, künftiges Seelsorgeteam und Verwaltung
- Terminabsprachen
Dieses Treffen stand ganz im Zeichen der Vorbereitung der Klausurtagung am 5. und 6. Juli 2024 im Schönstatt-Zentrum Marienfried in Oberkirch. Die (Zwischen-)Ergebnisse der Arbeitsgruppen und die vorgesehenen Anlagen zur Gründungsvereinbarung (Ist-Stand-Erhebungen, Schutzkonzepte) lagen vor. Es wurde vereinbart, wie zu Beginn der Klausurtagung die Ergebnisse der Arbeitsgruppen kurz vorgestellt werden können, um zeitnah und gut informiert in die Weiterarbeit am Obertext einsteigen zu können. Außerdem wurde in einem Durchgang durch die Teilkapitel der Gründungsvereinbarung geklärt, welche Arbeitsschritte noch notwendig sind und im Rahmen der Klausurtagung geleistet werden müssen.
Die lange geplante Klausurtagung im Schönstatt-Zentrum Marienfried hatte die Aufgabe, die textliche und redaktionelle Fertigstellung der Gründungsvereinbarung bis hin zur Beschlussreife sicherzustellen.
Begonnen wurde nach einer Kurzvorstellung der Ergebnisse der thematischen Arbeitsgruppen damit, jeweils für mehrere AG-Themen gemeinsame Zielformulierungen für den Obertext der Gründungsvereinbarung zu finden. Die Textarbeit an diesen Zielen konnte am Freitag Abend abgeschlossen werden.
Der Samstag Vormittag begann mit einem Morgenimpuls. Im Folgenden wurden dann den formulierten Zielen konkrete Maßnahmen für verschiedene pastorale Handlungsfelder zugeordnet, die wiederum aus den Ergebnissen der Arbeitsgruppen entstanden sind. In einem letzten inhaltlichen Schritt wurden generelle Linien für Freiräume und Entlastungen formuliert, die im entsprechenden Kapitel der Gründungsvereinbarung ihren Platz finden.
Den Abschluss der Arbeitsphase bildeten Absprachen und Klärungen zum weiteren Vorgehen, zum Zeitplan für Beschlussfassung, Fristen und weitere Information und zu den nach der Verabschiedung der Gründungsvereinbarung anstehenden Aufgaben für die Lokale Projektleitung.
Die Tagung endete mit dem gemeinsamen Mittagessen.
Drei größere Themen standen im Fokus dieses Treffens:
- Gründungsvereinbarung: Nach einer kurzen Rückmelde-Runde aus den einzelnen Pfarrgemeinderäten informierten die beiden Lokalen Projektkoordinatoren, Pastoralreferent Martin Wetzel und Dekan Matthias Bürkle über den Stand der Dinge und die angekündigte Rückmeldung aus Freiburg, die frühestens im Dezember 2024 eintreffen wird.
- Pfarreiratswahl 2025: Die Lokale Projektleitung hat wunschgemäß einen Vorschlag zum Zuschnitt der Stimmbezirke und zur Sitzverteilung für den neuen Pfarreirat erarbeitet, den sie dem Beschließenden Ausschuss der Pfarrgemeinderäte als Diskussionsgrundlage für seine nächste Sitzung vorlegen wird.
- Die AG Öffentlichkeitsarbeit möchte nächste Schritte sowohl in der Projektkommunikation (Infobroschüre) als auch für die künftige Kirchengemeinde (Website) gehen und hat sich dafür eine Stellungnahme der Lokalen Projektleitung erbeten. Die Lokale Projektleitung hat die vorgestellten Vorschläge gut geheißen. Damit können auch zeitnah Beschlussvorlagen für den Beschließenden Ausschuss der Pfarrgemeinderäte vorgelegt werden.
Über Treffen der Lokalen Projektleitung sind zuletzt keine einzelnen Artikel mehr erschienen. Es wurde aber intensiv weitergearbeitet, grundsätzlich gemeinsam mit Personen aus dem künftigen Kernteam, deren Arbeit direkt auf der Vorarbeit der Lokalen Projektleitung aufbaut. Ein letztes Treffen der Lokalen Projektleitung im Juli 2025 endete mit einem Rückblick und einem gemeinsamen Abendessen zum Abschluss. Herzlichen Dank an alle Mitglieder des Gremiums für die viele geleistete Arbeit in den letzten dreieinhalb Jahren!
Für die Sommerpfarrbriefe 2025 ist der nachfolgende Artikel entstanden, den wir hier als Überblick zum aktuellen Stand der Kirchenentwicklung in der Mittleren Ortenau wiedergeben wollen. Gleichzeitig verabschieden sich die beiden Lokalen Projektkoordinatoren, die inhaltlich für diese Seite verantwortlich waren: Dekan Matthias Bürkle wird zum Jahresende in Ruhestand gehen, Pastoralreferent Martin Wetzel wechselt als Leitender Referent in die künftige Kirchengemeinde Südliche Ortenau mit Sitz in Lahr. Wir bedanken uns bei allen, die sich in den letzten Jahren in den Gremien und Arbeitsgruppen in der Kirchenentwicklung engagiert haben: Herzlichen Dank für Ihren Beitrag zur Vorbereitung der künftigen Kirchengemeinde Mittlere Ortenau!
Liebe Leserinnen und Leser!
Um den Prozess „Kirchenentwicklung 2030“ war es zuletzt vielleicht in Ihrer Wahrnehmung etwas ruhiger. Seit den letzten größeren Informationen vor einem halben Jahr hat sich aber vieles getan – nicht im Verborgenen, sondern in den zuständigen Arbeitsgruppen, Kompetenzteams, Konferenzen und Ausschüssen. Im Hintergrund wird mit Hochdruck die neue Verwaltungsstruktur vorbereitet, denn die Veränderung des Rechtsträgers zur neuen Kirchengemeinde „Mittlere Ortenau“ bringt große Veränderungen in der Arbeit der Pfarrbüros mit sich. Die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln in einem umfangreichen Prozess, wie trotz zurückgehender personeller Ressourcen eine bestmögliche Begleitung der Ortsgemeinden und Verteilung der Aufgaben gelingen kann. Vor allem aber sind eine große Zahl von Arbeitsgruppen aus Haupt- und Ehrenamtlichen dabei, für die verschiedenen pastoralen Themen gute und zukunftsfähige Konzepte und Lösungen zu erarbeiten – vom KiTA-Leitbild über besondere Gottesdienstformen und die Caritas in der Gemeinde bis hin zur Firmvorbereitung, um nur eine kleine Auswahl zu nennen.
In den nächsten Wochen nun geht es Schlag auf Schlag:
Noch vor den Sommerferien wollen Kandidatinnen und Kandidaten für den neuen Pfarreirat der großen Kirchengemeinde gefunden werden. Zusätzlich zu den Sitzen, die Ihrer Seelsorgeeinheit oder ihrem Stimmbezirk zustehen, wäre es gut, potentielle Nachrücker/innen zu haben, falls im Laufe der nächsten fünf Jahre jemand aus dem Rat ausscheidet. Am 19. Oktober werden die Wahlberechtigten unter Ihnen diesen Pfarreirat wählen. Bereits am 1. Oktober beginnt die neue Leitung der künftigen Kirchengemeinde ihren Dienst: Der Leitende Pfarrer Dr. Stefan Meisert, der stellvertretende Leitende Pfarrer Karlheinz Kläger, die Leitende Referentin Cornelia Dilger und der Pfarreiökonom (Verwaltungsleiter) Markus Doll mit seinen beiden Stellvertreterinnen Stefanie Brunner und Stefanie Meyer. Die Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ baut gerade die neue Website auf (schauen Sie doch mal rein unter https://kath-og.de!) und findet in einem Wettbewerb das neue Logo.
In der ersten Hälfte des neuen Jahres bilden sich dann die Gemeindeteams neu. Auch hier ist Ihre Mitarbeit gefragt und gerne willkommen! Eine AG beziehungsweise künftig ein Kompetenzteam „Gemeindeteams“ entwickelt hier gerade wichtige Impulse und versorgt Ihr bestehendes Gemeindeteam mit Informationen.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter https://kirchenentwicklung2030.de, sowie demnächst nach und nach auf https://kath-og.de
Martin Wetzel, Pastoralreferent, lokaler Projektkoordinator


